Milchvieh

Aktuell: Mais-Crunch

Milchviehfütterung

Vorbeugen ist besser als heilen – Grundsätze für die Fütterung!

  • Übergangsfütterung

Langsam vorgehen bei jedem Futterwechsel. Überschneiden der Sommer- und der Winterration während mindestens zwei Wochen. Das ganze Verdauungssystem braucht Zeit für die Anpassung.

  • Fütterungsmanagement

In den leeren Pansen gehört immer zuerst ein gut strukturiertes Futter. Silagen und Rüben sind keine strukturierten Futter.

  • Ergänzungsfütterung

Eine dem Grundfutter angepasste Ergänzung ist die Voraussetzung für eine wirtschaftliche Milchviehfütterung. Herbstgras weist oft einen Rohproteinüberschuss und einen Strukturmangel auf. Eine stärke- und strukturreiche Ergänzung ist unerlässlich, z.B. Heu, Getreidemischung, Mais-Crunch, Kleie-Getreide-Produktewürfel, VIT 3947 Trio, Maissilage.

Leistungsfutter in mehreren kleinen Gaben verabreichen, max. 1.5 kg pro Gabe. Die Ergänzungsfütterung im Winter ist meist etwas eiweissbetonter. Der hohe Nährstoffbedarf für die genetisch bedingten hohen Einstiegsleistungen der Starterkühe abdecken durch hochwertige und konzentrierte Futter wie z. B. Vitanuro 6537.

  • Mineralstoff und Viehsalz

Damit im Herbst die Tetaniegefahr reduziert werden kann, Mg-reicher Mineralstoff anbieten (VIT 3942). Der Natriumbedarf der Kuh kann nie über das Grundfutter abgedeckt werden, was eine tägliche Viehsalzgabe oder das Füttern von VIT 3947 notwendig macht.

  • Galtkühe

Grünfutter ist für die Galtkühe zu nährstoffreich. Um einer Verfettung vorzubeugen muss das Nährstoffangebot verdünnt werden (Ökoheu, Stroh, Rinderweide). Die Spurenelemente- und Vitaminversorgung wird bei einer dem Nährstoffbedarf angepassten Galtfütterung nicht abgedeckt. Hier ist es empfehlenswert, den Galtmineralstoff VIT 3957 einzusetzen.

  • Transitphase

Die Anfütterung ca. 10 Tage vor dem Abkalben beginnen, um die Pansenmikroben an die neue Ration zu gewöhnen.  Auch hier gilt: keine schnellen Fütterungswechsel!

Fütterungsfehler belasten den Stoffwechsel und wirken sich negativ auf die Gesundheit, Leistung, Fruchtbarkeit und Nutzungsdauer der Milchkuh aus. Eine nicht optimierte Sommerfütterung zeigt sich oft mit Fruchtbarkeitsproblemen im Winter.

Zwicky-Vitanuro Mineralstoffe

VIT 3940   Ca:P = 2:1VIT 3941   Ca:P = 0.8:1
VIT 3942   Ca:P = 1.5:1 mit 10% Magnesium, Mehl
VIT 3943   Ca:P = 0.8:1 mit Selen, Zink  und Biotin
VIT 3944   Pansenpuffer jodiert
VIT 3947   Trio Mineralstoff/Pansenpuffer/Viehsalz
VIT 3946   Vitamin-Spurenelement-Premix mit b-Karotin
VIT 3948   Leckschale für Wiederkäuer und Pferde
VIT 3955   Mineralstoff für Mutterkühe, Mehl
VIT 3957   Mineralstoff für Galtkühe, Mehl




MilchviehElevage laitierMilchvieh