
1892 | Kauf der Kundenmühle in Amlikon TG durch Heinrich Zwicky von Mollis. Die Lohnmüllerei wird gemeinsam mit seiner Ehefrau, zwei Söhnen und einer Tochter betrieben. |
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| 1911 | Kauf des Areals der stillgelegten Zementfabrik der Portland AG im Hasli, Gemeinde Wigoltingen, und Wiederaufbau der früher stillgelegten Mühle Hasli durch die Familie Zwicky. |
| 1914 | Aufnahme der Gerstenverarbeitung. Der erste Weltkrieg hat zur Folge, dass die Nahrungsmittelversorgung insbesondere aus Deutschland stark erschwert wird, was die Eigenproduktion von Gerstenprodukten wie Rollgerste und Gerstenmehl begünstigt. |
| 1915 | Umbenennung der Firmenbezeichnung in „Heinrich Zwicky und Söhne, Schweiz. Rollgerstenfabrik, Müllheim-Wigoltingen“. |
| 1920 | Tod von Heinrich Zwicky jun., des älteren Sohnes, anlässlich eines Besuches der Leipziger Messe. Er wurde das Opfer eines verirrten Geschosses während der Streikunruhen. Mit der Leitung des jungen Unternehmens wird nun Emil Zwicky-Häberlin betraut. |
| 1921 | Die Produktepalette wird mit der Verarbeitung von Erbsen zu Suppenmehl erweitert. |
| 1923 | Änderung des Fimennamens in die noch heute verwendete Bezeichnung „Schweizerische Schälmühle E. Zwicky AG“. |
| 1928 | Neubau der Weizenmühle und Erweiterung der Geschäftstätigkeit durch die Aufnahme der Handelsmüllerei. Zahlreiche Bäckereien der Umgebung werden fortan mit Backmehlen beliefert. |
| 1929 | Bau der Futtermühle an der Bahnlinie. Die Bauern und Käser der Umgebung werden mit Einzelfutter für Rindvieh und Schweine beliefert. Nach Rezepten der Tierhalter werden einfache Futtermischungen hergestellt. |
| 1930 | Als erste Firma in der Schweiz wird die Verarbeitung von Hirse aufgenommen. Hirseprodukte waren im Speisezettel jener Zeit wenig oder Überhaupt nicht bekannt. |
| 1935 | Im Bereich der Futtermühle werden die ersten Getreide-Silos mit einem Fassungsvermögen von 2000 Tonnen gebaut. Sie dienen zur Lagerung von Futtergetreide sowie von Erbsen und Hirse. |
| 1938 | Der erste Getreide-Hochsilo mit einer Lagerkapazität von 2’360 Tonnen wird erstellt. |
| 1944 | Tod des Firmengründers Heinrich Zwicky im Alter von 83 Jahren. |
| 1946 | Beginn der Herstellung von Birchermüesli der Marke „Frutifort“ in Lizenz der Firma Maggi AG, Kemptthal. Seit 1971 wird die Marke als Eigenprodukt bis zum heutigen Tag weitergeführt. |
| 1952 | Um- und Ausbau der Futtermühle zum Kraftfutterwerk. Die Fabrikation von Mischfutter wird aufgenommen. Das Sortiment der Tierfutter wird wesentlich erweitert und deren Rezepturen nun auf wissenschaftlicher Basis hergestellt. |
| 1956 | Lizenzvertrag mit Prof. Dr. Kollath und Start der Fabrikation des bis heute erfolgreichen Zwicky-Markenartikels „Kollath-Frühstück“. |
| 1961 | Tod von Emil Zwicky-Häberlin im Alter von 71 Jahren. Der älteste Schwiegersohn, Prof. Dr. Emil Staiger, wird Präsident des Verwaltungsrates. Die Schwiegersöhne Heinrich Klopfenstein und Ernst Uhlmann übernehmen die Geschäftsleitung. |
| 1965 | Bau des ersten Bahnsilos mit einem Fassungsvermögen von 3’300 Tonnen. |
| 1966 | Neubau der Auto-Reparaturwerkstatt mit Waschraum, Lastwagen-Garagen und Tankanlagen. |
| 1967 | Die alte Spezialmühle, Teile der Weizenmühle sowie Magazine fallen einem Grossbrand zum Opfer. Der Wiederaufbau erfolgt innert 18 Monaten. |
| 1969 | Neubau des Kesselhauses und der Backstube. |
| 1973 | Bau des Personalhauses und der Werkstatt- und Zivilschutzanlagen. |
| 1974 | Bau einer neuen Kleinpackerei samt Infrastruktur sowie Magazinen und Verladerampe. |
| 1975 | Erweiterung der Getreidesilos an der Bahnlinie (Bahnsilo II) mit einer Kapazität von 5’000 Tonnen. |
| 1976 | Tod von Heinrich Klopfenstein im Alter von 64 Jahren. Die Gesamtleitung des Unternehmens wird Ernst Uhlmann übertragen. |
| 1977 | Erweiterung der Futterwarensilos im Betrieb II um 2’000 Tonnen und Ausbau der Mischfutterfabrikation. |
| 1978 | Bau von Mehl-Lagersilos für Loseverlad und Erneuerung der Flockieranlage. |
| 1979 | Ernst Uhlmann, Müllheim-Wigoltingen, wird Präsident des Verwaltungsrates. |
| 1982 | Bau einer neuen Spezialmühle für Gerste, Hirse, Mais und Soja. Erweiterung der Kleinpackerei für Lebensmittel-Spezialprodukte. |
| 1983 | Um- und Neubau der Weizenmühle. |
| 1985 | Neubau der Präparierungsanlagen für Hülsenfrüchte und Reis. |
| 1985 | Übernahme der Aktivitäten der Unteren Mühle Bottighofen AG. |
| 1988 | Erweiterung der Siloanlagen im Bahnbereich (Bahnsilo III) mit einem Fassungsvermögen von 13’400 Tonnen. Die Silokapazität des Unternehmens wird damit auf rund 27’000 Tonnen und 194 Zellen erweitert. |
| 1989 | Gründung der Import- und Vertriebsgesellschaft Zwicky Deutschland GmbH mit Sitz in Viernheim, ab 1992 in Kaiserslautern. Ab 1997 in eigenen Gebäuden in Rodenbach. |
| 1990 | Mehrheitsbeteiligung an der Hungerbühler AG, Zweibruggenmühle, St.Gallen. |
| 1991 | Stilllegung der Unteren Mühle Bottighofen AG. Verlegung der Mehlproduktion nach St. Gallen. |
| 1992 | 100-Jahre-Jubiläum der Firma E. Zwicky AG. |
| 1994 | Zwicky erhält die Zertifizierung nach ISO 9001. |
| 1997 | Verkauf der Firma E. Zwicky AG (100 %) an die JTM Klopfenstein Holding AG mit Sitz in Wigoltingen. Eigentümer der JTM Klopfenstein Holding AG sind die Geschwister Jürg, Thomas und Monika Klopfenstein, die gleichzeitig auch den Verwaltungsrat der E. Zwicky AG bilden. |
| 1998 | Eröffnung des Zwicky-Fabrikladens für Direktverkauf in Müllheim-Wigoltingen. |
| 1999 | Stilllegung der Hungerbühler AG, Zweibruggenmühle, St. Gallen und teilweise Verlegung der Mehlproduktion zu Zwicky nach Müllheim-Wigoltingen. |
| 2000 | Inbetriebnahme des neuen, computerisierten Futtermittelwerkes, konzipiert für die Fabrikation von GVO-freien Produkten für die Tierernährung. |
| 2001 | Installation einer vollautomatisierten Mehltrocknungsanlage. |
| 2003 | Ausbau der Lebensmittelproduktion durch eine neue, vollautomatische Anlage mit Misch- und Abfüllstationen zur Herstellung von Instant-Produkten. |
| 2004 | Zertifizierungen nach BRC (British Retail Consortium) und IFS (International Food Standard). |
| 2005 | Beitritt zum Programm Klimaschutz und Reduktion CO2. |
2007 | Produktionserweiterung Kleinpackerei und Auslieferungslager. |
| 2009 | Übernahme der Marke melior gourmet der Firma Haefliger AG und gleichzeitige Übertragung des Futtermittel-Bereiches. |
| 2010 | Konzentration auf Nahrungsmittel und Einstellung der Futtermittel-Fabrikation. |














